Osternacht 2017

Die Osternacht begann für uns, wie jedes Jahr, mit dem entzünden des Osterfeuers. Gegen acht Uhr trafen wir uns auf dem Marktplatz in Kusel, direkt vorm Katharina von Bora Haus. Die ganze Nacht hindurch, während der Osterwache, waren wir wach, haben Lieder gesungen und Tschai getrunken, um am frühen Morgen dam Ostergottesdienst teilzunehmen, welcher in diesem Jahr von den Pfadfinern mitgestaltet wurde. Zum Abschluss gab es dann noch das alljährliche Osterfrühstück mit Kranzkuchen, Kaffee und Orangensaft. Alles in allem war die Osternacht, wie auch sonst, sehr schön und hat allen Spaß gemacht.

von Alexander Dick

Frieden: Gefällt mir!

Wie jedes Jahr, aber immer wieder gerne: Das Friedenslicht, dass seinen Ursprung in Betlehem hat und von anderen Pfadfindern weiter in die Welt gebracht wird. Dazu machten wir uns sonntagmorgens mit dem Zug auf nach Speyer. Was während so einer Zugfahrt passieren kann ist immer wieder amüsant mit anzusehen, auch wenn man diese „Reise“ schon ein paar mal mitgemacht hat…

Am Bahnhof angekommen gingen wir, wie jedes Jahr, auf den Weihnachtsmarkt, wo wir zuerst eimal etwas essen und trinken konnten. Dort schauten wir uns die Städte an, erzählten miteinander und hielten wir uns dort eine Weile auf.

Bevor wie uns aber auf den Weg in die Gedächtniskirche machten, besuchten wir, vor allem zur Freude unserer Wölflinge, eine interessante Ausstellung über die „Maya-Rätsel der Königsstädte“ im Historischen Museum. Anschließend spielten wir gemeinsam Karten, während wir uns einen kleinen Snack gönnten.

Bald war es Zeit, sich in die Gedächniskirche zu begeben, die nicht weit vom Museum entfernt lag. Ca. 15 min vor Beginn des Gottesdienstes, traten wir in der Kirche ein, wo wir einigen unserer „Pfadfinderbekanntschaften“ begegneten. Es wurden Lieder gesungen, dazu getanzt und vor allem wurde uns das Motto des Friedenslichts 2016 „Frieden: Gefällt mir!“ nähergebracht. Als es sich dem Ende näherte, wurde das Friedenslicht an alle versammelten Pfadfinder weitergegeben.

Nun machten wir uns zusammen mit dem Licht auf den Weg zum Speyerer Bahnhof, wo wir uns auf den dreistündigen Heimweg machten.

Am Bahnhof in Kusel angekommen, schlossen wir den Tag zwar etwas müde und erschöpft, aber letztendlich erfolgreich und zufrieden, ab.

von Sabrina Vitzthum

Bio? Ja oder nein? Und wenn ja, warum?

 

Bio? ja oder nein? Und wenn ja, warum?

Mit diesem Thema hat sich die Pfadfindersippe Haie in der letzten Gruppenstunde intensiv beschäftigt. Dabei wurden die verschiedensten Produkte je nach Geschmack, Konsistenz, Aussehen und Geruch getestet und bewertet. Getestet wurden unter anderem Cola, Nuss-Nougat-Creme, Milch, Cookies, diverse Obst- und Gemüsearten und vieles mehr. Fazit: Bio ist nicht immer besser, aber wem die paar Euro mehr nichts ausmachen der kann sich sicher sein das seine Essen möglichst naturschonend hergestellt wurde.

von Alexander Dick

World Scout Jamboree 2015

WA! Was für ein Sommer. Das Jamboree begann zumindest für uns zunächst mit einem langen Flug. Frankfurt-Doha-Tokio.Wir alle waren nach dem Flug sehr ausgepowert und wollten eigentlich nur noch schlafen, veilleicht noch etwas essen, aber dann schlafen. Leider standen wir vor der Ankunft am Fuß des Fujis noch sehr lange im Stau, was die Ankunftszeit weiter und weiter nach hinten schob. In der ersten Woche ging es darum den Jetlag auszuschlafen. Sonntags fuhren wir nach Tokio – die gefühlt größte Stadt der Welt- um uns einige Sehenswürdigkeiten anzusehen. Dienstags kamen wir nach einer langen Bussfahrt endlich auf dem Jamboree an. Als erstes stand, wie auch auf allen anderen Zeltlagern, der Zeltaufbau auf dem Plan. Drei Jurten und eine Hochkohte, ebenso musste das Küchen- und Sitzmaterial abgeholt werden. Sich auf dem schier unendlich scheinenden Zeltplatz zu orientieren war an den ersten Tagen relativ schwierig, allerdings konnte man sich schnell alle Wege und Zeltanordnungen einprägen. Am darauf folgenden Tag hatten wir Zeit, den Zeltplatz ausgiebig zu erkunden. Auch die ersten Abzeichen und Halstücher wurden getauscht. Abends stand dann die Große Openig Ceremony auf dem Plan. Am nächsten Tag um 6 Uhr führte uns dann eine Zweistündige Bussfaht zu den Water-Activities. Angeboten wurden Banana-Boat, Stand Up Paddeln und eine Motorboottour. Der „Nature“ Programmteil war am nächsten Tag an der Reihe. Der „fitte“ Teil unseres Trupps ging bei 80-90% Luftfeuchte und 35-40°C Wandern, der andere Teil verblieb auf dem Jamboree, da ihnen das Wetter zu schaffen machte. In der „Global Developmet Village“ besuchten wir u.a. Stationen zum Thema Klimaerwärmung und Rotes Kreuz. Sonntags wurde zum Mittagessen das „Religion and Food Festival“ celebriert. Bei diesem Festival konnte man bei anderen Trupps auf dem Jamboree vorbei schauen, um Landestypische Spezialitäten zu probieren. Am Montagmorgen ging es zum Community Programm. Hier besuchten die Trupps viele verschiedene japanische Schulen. Der Besuch von Hiroshima, am folgenden Tag, war sehr tiefgängig. Das Gefühl, dass vor 69 Jahren und 364 Tagen eine Atombombe unmittelbar über der Stadt, welche heute wieder komplett aufgebaut ist, explodierte, war schon krass. Beim Culture- sowie Science Programm, an den kommenden Tagen, standen die Kulturen verschiedener Länder sowie deren Wissenschaftliche Errungenschaften im Vordergrund. Mit einem atemberaubenden Feuerwek ging bei der Closing Ceremony am 7.8.2015 das offizielle Jamboree zu Ende. Anschließend ging es für uns nach Osaka zum 2 tägigen Home Hospitality Programm. Hier sollten wir die Kultur Japans ganz nah kennenlernen. Nach dem Home Hospitality hatten wir am Lake Biwa in der Nähe von Kyoto endlich mal Zeit ein paar Tage auszuspannen, denn vom 16. auf den 17. August ging es auf den 3776m hohen Mt. Fuji. Nach dem erfolgreichen „Kein-Sonnenaufgang-Aufstieg“ ging es am vorletzten Tag noch in den Fuji-Q Highland Freizeitpark mit seinen schnellen Achterbahnen. Nach über 20 Stunden Rückreise von Japan nach Deutschland, landet wir am 20.8. wieder sicher in Frankfurt, wo uns unsere Freunde und Familien uns herzlich empfingen. Ein gelungener Sommer.

von Alexander Dick